„Stadttauben sind Ratten der Lüfte.“
Tauben sind intelligente und soziale Tiere. Sie bilden Partnerschaften, erkennen Artgenossen und besitzen erstaunliche Lernfähigkeiten.
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Stadttauben werden oft missverstanden. Wer ihre Geschichte und ihr Verhalten kennt, sieht sie mit anderen Augen.
Mythen & FaktenUnsere Stadttauben stammen von domestizierten Haus- und Brieftauben ab. Über viele Generationen wurden sie vom Menschen gezüchtet und geprägt.
Heute leben viele ihrer Nachkommen in unseren Städten – häufig ohne geeignete Brutplätze, ausreichende Versorgung oder menschliche Fürsorge.
Ihre heutige Situation ist eng mit der Geschichte zwischen Mensch und Taube verbunden.
Rund um Stadttauben halten sich viele Aussagen, die bei genauerem Hinsehen so nicht stimmen.
Tauben sind intelligente und soziale Tiere. Sie bilden Partnerschaften, erkennen Artgenossen und besitzen erstaunliche Lernfähigkeiten.
Tauben verbringen viel Zeit mit Gefiederpflege. Schlechte Lebensbedingungen in Städten sind nicht mit mangelnder Körperpflege gleichzusetzen.
Die Population lässt sich durch betreute Taubenschläge und kontrollierten Eiertausch tiergerecht beeinflussen.
Essensreste sind kein geeignetes Taubenfutter. Viele Stadttauben leiden trotz scheinbar reichlicher Nahrungsquellen unter Mangelernährung.
Sichere und artgerechte Brutplätze sind in Städten nur begrenzt vorhanden.
Brot und Essensreste ersetzen keine ausgewogene und artgerechte Ernährung.
Schnüre, Verkehr, Krankheiten und schlechte Brutplätze führen regelmäßig zu Verletzungen.
Je mehr wir über Stadttauben wissen, desto besser können wir ihnen begegnen.